Wie viel Getreidekörner passen in ein Steak?
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Wednesday, 23 April 08 - 09:24 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Dass Getreide wie Weizen, Triticale oder Mais oft im Futtertrog statt auf dem Esstisch landen, ist bekannt. Wobei übrigens gerade Triticale, eine Kreuzung aus Roggen und Weizen, ein hervorragendes Brotgetreide ist. Leider aber nur zu bekommen, wenn frau einen Getreidebauern kennt.
Im Zuge der aktuellen Diskussion um Nahrungsmittelknappheit ist mir ein Buch wieder eingefallen, dass ich noch aus meiner Schulzeit besitze. Ja, o.k., ist schon über 20 Jahre her.
"Warum sie so arm sind" von Rudolf H. Strahm habe ich mir damals auf die Empfehlung eines sehr engagierten Geografielehrers hin angeschafft. Und heute nach längerer Zeit nochmal durchgeblättert.
Beim Energieverbrauch haben Inder und Chinesen seither sicherlich ordentlich aufgeholt und die Zahlen scheinen überholt zu sein.
Nicht geändert haben sich aber die Zahlen über den Getreideverbrauch in der Landwirtschaft.
7 pflanzliche Kalorien aus Getreide ergeben immer noch eine tierische Kalorie in Form von Fleisch, Eiern oder Milch. Klar, schliesslich produzieren die Tiere ja auch Wärme und bewegen sich, sofern man ihnen die Gelegenheit dazu lässt.
Diese Zahlen von Strahm beziehen sich aber ganz klar auf die Getreidefütterung und nicht auf die Weidehaltung.
Was sagt uns das?
Ein Grund mehr, mal wieder kritisch nachzufragen, aus welchen Quellen Fleisch und andere tierische Produkte wie Eier und Milch stammen.
Ein Weiderind ist also auch unter dem Aspekt der globalen Nahrungsmittelverfügbarkeit viel umweltverträglicher als sein Leidensgenosse aus der Intensivmast.
... soweit meine Gedanken beim Abendspaziergang u.a. entlang einer Rinderweide.
Jojo-Effekt vermeiden
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Tuesday, 25 March 08 - 03:16 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Der Frühling ist mal wieder die Hoch-Zeit für Diäten. Und genau so regelmäßig kommt wieder die Frage nach Sinn und Unsinn spezieller Diät-Produkte.
Hiervon halte ich grundsätzlich überhaupt nichts.
Es gibt Produkte, die durchaus den Prozess der Gewichtsreduktion unterstützen und beschleunigen. Und viele denken, die Hinwendung zu einer gesünderen Ernährung würde ihnen leichter fallen, wenn sie nur schnell Erfolge sehen.
Oft ist dann leider das Gegenteil der Fall. Nämlich: Ziel erreicht, Ernährungs-Tipps werden auf "später" verschoben.
Nur: wenn man in seine alten Ernährungsgewohnheiten beibehält oder wieder seine alten Gewohnheiten annimmt, erreicht man auch sehr rasch wieder sein Vor-Diät-Gewicht.
Also investieren Sie lieber mehr Zeit, sich gesund zu ernähren als Geld für teure Spezialprodukte.
Und in meinem Buch "SanoVia - Gesundheit aktiv leben" finden Sie ja leicht umsetzbare Tipps für ein gesünderes Leben. ![]()
Der Schuldige ist gefunden
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Tuesday, 05 February 08 - 08:46 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Jetzt wissen wir es endlich:
wer sich gesund ernährt, nicht raucht, sich bewegt und kein Übergewicht hat ist schuld, wenn die Staatskassen leer sind. So könnte man, mit etwas Hang zum Zynismus, das Ergebnis einer niederländischen Studie interpretieren. Denn wer früher stirbt, erspart dem Gesundheitssystem schliesslich eine Menge an Kosten.
Also vergessen wir ganz schnell alles, was wir über Prävention wissen?
Vielleicht doch nicht. Denn vergessen wurde, Arbeitsausfälle und Frühverrentungen usw in die Rechnung mit einzubeziehen.
War also nichts mit der Ausrede "Ich lebe gerne ungesund, weil es den Staat billiger kommt".
gefunden via spiegel-online
Macht die Genomforschung Ernährungsberatung überflüssig?
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Monday, 21 January 08 - 11:30 AM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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So weit ist es noch lange nicht. Tatsache ist, dass unser Stoffwechsel und damit unser Energiebedarf auch von unseren Genen bestimmt wird.
Und genau das ist der Grund, warum mancher von der gleichen Menge an Nahrung zunimmt und andere nicht.
Nun ist es aber nicht mit der Ausrede getan, die Gene seien für alles verantwortlich. Es macht aber durchaus Sinn, mal für eine oder zwei Wochen sein Ernährungsverhalten genau zu protokollieren. So lässt sich sehr leicht feststellen, welche Nahrungsmittel einem vielleicht weniger gut tun.
Und dann ist es durchaus sinnvoll, die Beratung durch einen Profi in Anspruch zu nehmen.
Trend-Getränk Leitungswasser?
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Wednesday, 09 January 08 - 07:39 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Was spricht eigentlich dagegen, Leitungswasser zu trinken? Aus meiner Sicht gar nichts.
Das Schleppen von Getränkekisten habe ich mir schon vor Jahren abgewöhnt. Und so gibt es bei mir entweder Tee in allen Variationen oder Wasser mit einem Schluck Saft. Meine Favoriten sind da zur Zeit übrigens Aronia- oder Quittennektar.
Leitungswasser wird in den USA nun in einer Kampagne als gesündere Alternative zum Produkt aus der Flasche gelobt. Umweltfreundlicher ist es dazu auch noch, da ja kein Verpackungsmüll anfällt.
Und es gibt sicher schönere Arten, seine Muskeln zu trainieren, als Getränkekästen zu schleppen.
(gefunden via Werbeblogger)
Neues Rezeptmagazin ist online
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Sunday, 06 January 08 - 10:44 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Wer diesen Blog regelmäßig liest, weiss bestimmt schon, dass ich ein Fan von Gemüse-Quiches in allen Variationen bin.
Und damit startet die erste Ausgabe des
SanoVia-KochClub-Magazins auch gleich mit 7 super-leckeren Quiche-Ideen.
Nicht alle davon wurden schon hier vorgestellt.
Bei XinXii gibt es das Magazin zum Download.
XinXii ist übrigens eine prima Idee für alle, die schon immer mal ihre eigenen Ideen unter die Leute bringen wollten.
Also ich würde mich auf jeden Fall freuen, dort demnächst noch viele interessante E-Books und Broschüren zu finden.
Wie sinnvoll ist Nahrungsergänzung?
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Thursday, 03 January 08 - 05:25 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Regelmäßig gehört zu den Vorsätzen fürs neue Jahr auch der Vorsatz „Ich will gesünder leben!“ . Und damit verbindet sich dann meist die Frage, ob es sinnvoll ist, eine sog. Nahrungsergänzung zu verwenden.
Lt. dem Bundesinstitut für Risikobewertung handelt es sich bei Nahrungsergänzung um „Lebensmittel, die einen oder mehrere Nährstoffe in konzentrierter Form enthalten (z.B. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente), aber kaum Energie liefern.“
Wer beruflich oder privat sehr gefordert ist, der hat auch einen höheren Bedarf an Nährstoffen, der nicht immer über die Nahrung ausgeglichen werden kann. Auch wer abnehmen möchte oder/ und Sport treibt, sollte über seinen Bedarf an Nährstoffen nachdenken.
In jedem Fall gilt aber, dass an reichlich frischem Obst und Gemüse, kombiniert mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und kaltgepressten Pflanzenölen, kein Weg vorbei führt.
Es geht ja auch nicht um einen Ersatz, sondern um eine sinnvolle Ergänzung der Ernährung.
Was sinnvoll ist, beantworten am besten Ärzte und Apotheker. Denn auch, wenn es sich nicht um Arzneimittel handelt, sind Allergien und Unverträglichkeiten im Einzelfall zu berücksichtigen. Ebenso evt. eingenommene Medikamente.
Vorsicht ist immer geboten, wenn einzelne Pflanzen als wahre Wundermittel angepriesen werden. Es gibt nicht d-i-e eine Pflanze, die alles kann. Und die Behandlung von Krankheiten ist aus gutem Grund den hierfür ausgebildeten Berufsgruppen vorbehalten. Im Klartext: mit Heilaussagen darf nicht geworben werden.
Als Orientierungshilfe habe ich hier für alle Leser dieses Neujahrsgeschenk.
Nach Low Carb jetzt Low Fructose?
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Saturday, 15 December 07 - 08:32 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Ein eingeschränkter Verzehr von Kohlenhydraten erleichtert das Abnehmen. Denn wenn dem Körper keine leicht verfügbare Energie aus Kohlenhydraten zur Verfügung steht, ist er gezwungen, die sorgsam gehüteten Fettpolster anzuknabbern.
Ist Low Fructose jetzt der neue Modetrend nach Low Carb?
Kein neuer Modegag – aber eine wichtige Ergänzung der Low Card-Diät.
Was ist eigentlich Fruktose?
Fruktose, auch als Fruchtzucker bezeichnet, ist ein sog. Einfachzucker. Fruktose besteht aus nur einem Zuckermolekül. Ähnlich wie Glukose (Traubenzucker), ebenfalls ein Einfachzucker.
Der handelsübliche Haushaltszucker besteht aus je einem Molekül Fruchtzucker und Traubenzucker. Er wird daher als Zweifachzucker bezeichnet.
Unter Mehrfachzucker werden werden komplexere Moleküle verstanden. Sie kommen als Stärke in Brot, Reis und Nudeln vor.
Alle Zuckerarten werden gemeinsam als Kohlenhydrate (engl: carbohydrates) bezeichnet.
Und damit ist eigentlich schon gesagt, dass Low Carb auch Low Fructose meint.
Aber Fruchtzucker ist doch in Obst enthalten und Obst ist doch gesund?
Selbstverständlich sollen Sie sich frisches Obst weiterhin schmecken lassen.
Fruchtzucker ist einfach eine chemische Bezeichnung für eine Zuckerart, wie sie auch in Früchten vorkommt.
Werden Softdrinks oder Joghurt angeboten, die Fruchtzucker enthalten, hat dieser mit dem Zucker aus frischen Früchten nur die chemische Struktur, nicht aber die Herkunft gemeinsam.
Und genau darum geht es bei der aktuellen Diskussion.
Zugesetzte Fruktose in Lebensmitteln lässt zwar den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen wie Haushaltszucker. Bei übermäßigem Verzehr wird er aber ebenso in Körperfett umgewandelt wie jeder andere Zucker auch.
Warum dieser Effekt nicht auch beim Verzehr von Früchten auftritt?
Weil der Zucker im Obst gebunden ist und unser Verdauungssystem eine Menge Arbeit damit hat, diesen Zucker aus den übrigen Bestandteilen zu lösen. Der Zucker wird also langsam in die Blutbahn abgegeben. Während bei Softdrinks und anderen industriell hergestellten Produkten der Fruchtzucker in isolierter Form vorliegt und das Blut auf einmal damit überschwemmt wird.
Aronia - entdeckt!
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Tuesday, 11 December 07 - 10:06 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Pflanzen, denen besondere Heilkräfte zugesprochen werden, haben meist eines gemeinsam: ihre exotische Herkunft.
Wer denkt schon daran, dass Sanddorn, Brennessel oder eben Aronia ebenso wertvoll für unsere Gesundheit sein können.
Ein Verdienst der Autoren Sigrid Grün und Jan Neidhardt ist es, die Aroniapflanze und ihre Vorzüge vorzustellen. Und so mit dazu beizutragen, dass die Aroniapflanze bekannter wird.
Gut gelungen ist die Beschreibung der botanischen Herkunft der Pflanze. Der Hobbygärtner erfährt auch gleich, was er beachten muss, wenn er die Aroniapflanze selbst kultivieren möchte.
Der Leser erfährt auch ausführlich, was die Aroniabeere so gesund macht. Leider fehlt bei der allgemein gehaltenen Beschreibung der Vitamine und Mineralstoffe teilweise der Bezug zur Aroniabeere.
Einige Rezeptvorschläge zeigen, wozu Aronia verwendet werden kann. Schade nur, dass für alle vorgestellten Rezepte der wenig gesunde Kristallzucker verwendet wird.
"Aronia unentdeckte Heilpflanze" ist auf jeden Fall ein guter Einstieg für alle, die neugierig sind auf die Aroniabeere und ihre gesundheitlichen Vorzüge.
Aronia - unentdeckte Heilpflanze”, 72 Seiten, 9,90 Euro. Das Buch erscheint im Verlag edition buntehunde und trägt die ISBN 978-3-934941-39-7. Es ist im Buchhandel zu bekommen oder im Webshop der Kelterei Walther.
(Foto: www.saftblog.de)
Fertigprodukte zum Abnehmen - nein danke
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Thursday, 06 December 07 - 10:06 PM (GMT) By Susanne Melles in Ernährungs-News |
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Na, das ist doch mal eine Rundum-Betreung für den Kunden. Nachdem er aufgrund des Verzehrs allzu vieler Schokoriegel übergewichtig geworden ist, hilft man ihm auch gleich beim Abnehmen. Das Unternehmen Nestlé bietet in den USA unter dem Namen "Jenny Craig" Beratung in Ernährungsfragen an.
Und Nestlé wäre nicht Nestlé, gäbe es für den Verbraucher nicht auch gleich die passenden Fertigprodukte dazu. Wie die Financial Times Deutschland heute berichtet, plant Nestlé nun, seine Diätprodukte auch in Europa zu vertreiben. Großbritannien soll zwar den Anfang machen. Aber da ist es ja nur eine Frage der Zeit, wann es diese Produkte auch in Deutschland geben wird.
Fertigprodukte sind im Rahmen einer Gewichtsreduktion nun wirklich absolut unnötig. Wichtig ist für jeden, der ein paar Kilos loswerden möchte, eine gute Versorgung mit Vitalstoffen. Und die finden sich nun einmal, so langweilig das auch klingen mag, in erster Linie in frischem Obst und Gemüse. Und eben nicht in Fertigprodukten.
Viel frisches Gemüse und Obst, mageres Fleisch und Geflügel sowie Fisch und vollwertige Kohlenhydrate. Dann klappt es auch mit dem Abnehmen. Und das ganz ohne Fertigprodukte.
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